As I Lay Dying live in München

Über sechs Jahre ist es her, seit die aus San Diego, Kalifornien stammende Band As I Lay Dying 2012 zuletzt in München gastierten. Nach der Verurteilung und Verhaftung von Frontmann und Sänger Tim Lambesis wurde dieser vor ca. einem Jahr vorzeitig aus der Haft entlassen und setzte sich mit den restlichen Bandmitglieder zusammen. Mit dem neuen Song „My Own Grave“ versetzte die Band diesen Sommer die Metalwelt in Aufruhr, eine Tour wurde angekündigt und zu dieser fand sich heute am 8. Dezember eine musikhungrige Fanschar in München ein. Das eigentlich für das Backstage angekündigte Konzert musste wegen zu hoher Nachfrage in das knapp 6000 Personen fassende Zenith verlegt werden. 

Den Anfang machten Bleed From Within aus Schottland, welche nach einem knappen aber soliden Set von Erra abgelöst wurden. Die aus Alabama stammenden Jungs kamen beim Publikum gut an und machten einen sympathischen Eindruck. Sie überzeugten mit einem tighten, acht Songs umfassenden Set und einer passenden Lightshow. Nach kurzer Umbaupause dann das, auf was die Fans seit über sechs Jahren warteten: die Lichter gingen aus, geschätzte 500 Handys hoch. Mit „Meaning In Tragedy“ vom 2005er Album „Shadows Are Security“ enterten As I Lay Dying die Bühne und übernahmen die Kontrolle. Bierbecher flogen durch die Luft und es gab kein halten mehr. Die Band ging nahtlos in „An Ocean Between Us“ vom gleichnamigen 2007er Album über und spielte sich kraftgeladen durch einen bunten Mix ihrer gesamten Diskografie. Zum letzten Song des regulären Sets, Forever, kamen noch einmal Scott Kennedy und J.T. Cavey von Bleed From Within und Erra auf die Bühne. Die Zugabe, bestehend aus 3 Songs – darunter natürlich auch der Fan-Favorit 94 Hours – brachte die Stimmung noch einmal zum kochen. Somit ging ein rundum gelungener Abend zu Ende, von dem das Publikum noch eine Weile reden dürfte. As I Lay Dying sprühten geradezu vor Spielfreude und bewiesen einmal mehr dass sie zurecht als eine der besten Metalcore Bands gelten. 

Dani Arrow

 

 

Setlist: 

Meaning In Tragedy 

An Ocean Between Us 

Through Struggle 

Within Destruction 

Forsaken 

The Sound Of Truth 

Condemned 

Anodyne Sea 

The Darkest Nights 

A Greater Foundation 

My Own Grave 

Forever 

Nothing Left 

94 Hours 

Confined 

 

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