Filmkritik: THE DARKEST MINDS – DIE ÜBERLEBENDEN – ab dem 16. August im Kino

Nach dem Ausbruch einer mysteriösen Seuche, die nur Kinder und Jugendliche befällt, entwickeln die überlebenden zwei Prozent spezielle übernatürliche Kräfte von ungeahnten Ausmaßen. Die junge Ruby (Amandla Stenberg) ist eine von vielen Teenagern, die aufgrund ihrer besonderen Fähigkeiten nun in speziellen, vom Staat unterstützen Camps untergebracht werden müssen. Dass sie allerdings weitaus mächtiger zu sein scheint, als bislang gedacht, führt dazu, dass sie durch ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten in großer Gefahr schwebt, die nur mithilfe einer Ausreißerbande, angeführt vom rebellierenden Liam (Harris Dickinson), von ihr abgewendet werden kann. ‚The Darkest Minds – Die Überlebenden‘ basiert auf der gleichnamigen Kinder- und Jugendbuchreihe von der New York Times Bestsellerautorin Alexandra Bracken. Ganz nach der Manier erfolgreicher Jugendbuchadaptionen wie ‚Twilight‘ oder ‚Die Tribute von Panem‘ dreht es sich auch in diesem Film um die ersten tiefgreifenden Erfahrungen als Jugendlicher, und wie sie allein, ohne die Hilfe Erwachsener und darüber hinaus in einer apokalyptisch anmutenden Welt, bewältigt werden müssen. Die erste Liebe, der Kampf gegen das Böse und für das Gute im Menschen, sowie Freundschaft, Zusammenhalt und Selbstfindung sind nur einige der zentralen Motive in ‚The Darkest Minds‘. Alles in allem beweist sich ‚The Darkest Minds – Die Überlebenden‘ als unterhaltsamer Jugendfilm, der die großen Themen des Heranwachsens mit viel Authentizität und Gefühl auf die Leinwand bringt und dem Statement „Kinder an dich Macht!“  in einer Welt voller Gewalt und Krieg den nötigen Nachdruck verleiht.

Isabell Rieth

Foto: © 2018 Twentieth Century Fox