Florence and the Machine begeistert in der ausverkauften Olympiahalle

Der 02. März 2019 markierte den Auftakt der Europatour der Londoner Indie-Rock Band Florence and the Machine. Die Formation um Florence Welch gab sich anlässlich ihres vierten Studioalbums High as Hope in der gut besuchten Münchener Olympiahalle die Ehre und präsentierten sich in musikalischer Höchstform. Mit im Gepäck waren Young Fathers, eine schottische Hip-Hop Gruppe, welche für ihre speziellen, tranceartigen Klänge gerade unter Liebhabern der musikalischen Untergrundszene bekannt ist. Als Support schufen Young Fathers mit ihren psychedelischen Beats die richtige Atmosphäre für den Hauptact des Abends.

Kaum wurden die Sinne des Publikums für das Übersinnliche geöffnet, betrat Florence Welch barfuß und in engelsgleichem Aufzug die Bühne der Olympiahalle. Sie eröffnete die Show mit June, einem Titel aus ihrem neuen Album. Der Pirouetten-drehende Wirbelwind aus rotem Haar und weißem Tüll verzaubert die Menge mit ihren Geschichten von Freiheit, Hoffnung und den Geistern der Vergangenheit. Florence ist jedoch nicht nur in musikalischer Mission unterwegs. Vor ihrer Ode an ihre Heimat, den Süden Londons, in South London Forever bekundet sie ihre Meinung zum Ausstieg der Briten aus der Europäischen Union. Mit den Worten „We remain European“ fordert sie ihr Publikum in lieblichen Tönen dazu auf, sich an den Händen zu greifen, wieder eins zu werden und dem zwischenmenschlichen Zusammenhalt eine Chance zu geben.

Während ihres Hits What Kind of Man beschließt Florence Welch sich selbst unter die Menge an Fans zu wagen. Zur Freude ihrer Zuhörer begibt sich das rothaarige Energiebündel singend, tanzend und springend unter die Konzertbesucher. Inmitten der Menschenmasse besingt sie das Leben, Lieben und Leiden, während ihre Fans nach ihren Händen greifen und versuchen, einen Blick, ein Lächeln, eine Berührung ihrerseits zu erhaschen.

Neben neuen Hits wie June, Hunger, Sky full of Song und Patricia spielten Florence and the Machine auch Klassiker wie Between two Lungs und Cosmic Love, was auch die letzten Besucher zum Mitsingen und Mittanzen einlud.

Durch Florences feuriges Temperament und ihre niemals enden wollende Euphorie verwandelte sich die Münchener Olympiahalle in eine magische Sphäre der Freiheit und des künstlerischen Ausdrucks. Alles in allem besticht Florence and the Machine mal wieder mit ihrer überwältigenden Energie und der unstillbaren Leidenschaft zur Musik.

Isabell Rieth

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