Interview mit Yellow Claw

Hallo ihr Beiden! Ihr kommt im Sommer für ein paar Shows nach Deutschland. Worauf freut ihr euch hier am meisten?

Yellow Claw: Seit den Anfangstagen haben wir es geschafft eine dope deutsche Follower-Family um uns zu scharen, die auf unseren Shows richtig abgeht. Wir hoffen, dass wir sie da sehen werden . Und wir freuen uns auf Valentina Belleza.

Für den kreativen Entstehungsprozess eures neuen Albums wart ihr viel in L.A. unterwegs. Könnt ihr euch auch vorstellen für immer dort zu leben?

Yellow Claw: Nicht dauerhaft, aber so ein paar Monate im Jahr können wir uns das schon vorstellen. Arbeit und Vergnügen lassen sich in L.A. gut vereinen. Aber nach einer Weile vermissen wir Europa und Asien.

Euer zweites Album „Los Amsterdam“ ist im Vergleich zum Vorgänger etwas softer und damit vielleicht massentauglicher. War das eine bewusste Entscheidung?

Yellow Claw: Eigentlich nicht, denn wir machen musikalisch immer was wir wollen.

Wie würdet ihr den Sound von „Los Amsterdam“ euren Großeltern in drei Worten beschreiben?

Yellow Claw: Klang des Geldes.

Welcher ist euer Lieblingssong vom Album?

Jim: „Good Day“. Ich liebe einfach wie dieser Song sich zusammen mit dem Homie Snake sowohl auf Vocal- als auch auf Produzentenseite entwickelt hat.

Nils: Für mich ist es „Open“. Wir haben es bei dem Track geschafft, einen astreinen Pop-Song mit den Moksi Jungs zu machen, ohne dass einer von uns seine Identität aufgegeben hat. Auf den bin ich sehr stolz.

Wenn ihr auf die letzten fünf Jahre zurückblickt: Wie würdet ihr euren beruflichen Erfolg heute einstufen? Habt ihr alles erreicht, was ihr euch vorgenommen habt?

Yellow Claw: Wir hatten uns nur vorgenommen, hier und da mal aufzulegen und Spaß zu haben. Also fühlt es sich echt ziemlich unwirklich an, was in den letzten fünf Jahren passiert ist. Wir haben die Welt gesehen, zwei Alben veröffentlicht und mit unseren Vorbildern zusammengearbeitet. Vor fünf Jahren hätten wir uns nicht vorstellen können, wo wir jetzt stehen. Aber da ist noch Luft nach oben. Wartet die nächsten fünf Jahre ab.

Ihr habt in der Vergangenheit mit vielen großen Künstlern zusammengearbeitet. Wer steht noch ganz oben auf eurer Wunschliste?

Yellow Claw: A$AP Ferg und Rihanna.

Wem spielt ihr eure Songs vor bevor ihr euch entschließt, sie zu veröffentlichen?

Yellow Claw: Feedback ist uns egal. Der kreative Prozess entscheidet.

Gab es schon Songs, die ihr wieder verworfen habt, weil das externe Feedback so furchtbar war, obwohl ihr sie selbst total abgefeiert habt?

Yellow Claw: Es gab einen Song namens „Run Away“, den wir persönlich geliebt haben, aber die Welt war wohl noch nicht bereit dafür. Es war der erste Song, den wir rausgebracht hatten, mit einem für die Leute unerwarteten Sound.

Neben guter Musik ist heutzutage auch die Kommunikation via Social Media mit den Fans super wichtig. Habt ihr viel Spaß dabei?

Yellow Claw: Yeah, wir lieben die Interaktion mit den Fans auf Social Media. Es ist so ein einfaches Tool, um Menschen in der ganzen Welt zu erreichen. Wir machen hin und wieder ein Facebook Q&A, was richtig viel Spaß bringt. Wir sind beide die ganze Zeit und auf all unseren Kanälen aktiv.

Was können eure Fans in diesem Jahr von Yellow Claw noch erwarten?

Yellow Claw: Weltherrschaft.

Quelle: MACHEETE/PR

Fotocredit: Romy Treebusch

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