Klassik traf Pop bei der Night of the Proms 2018

Bryan Ferry, Milow, Tim Bendzko und die Pointer Sisters waren die künstlerischen Säulen der Jubiläumsausgabe, im 25. Jahr der erfolgreichen Geschichte dieser Klassik-trifft-Pop-Tournee.

Der Veranstalter präsentierte die Essenz der eigentlichen Idee dieses Crossover-Erlebnisses in Vollendung.

Man nehme außergewöhnlich starke Künstler aus den unterschiedlichsten Jahrzehnten und Genren der Popgeschichte und präsentiere deren legendäre Hits in Begleitung eines Sinfonieorchesters, das zwischen den einzelnen Pop-Acts zudem die populärsten Hits der Klassik auf die Bühne zaubert. Heraus kommt ein audiovisuelles Gesamtkunstwerk, das die Besucher auf eine technisch aufwendig produzierte und abwechslungsreiche Reise durch 300 Jahre populärer Musik entführte. Seit 25 Jahren inszeniert die Night of the Proms im Rahmen einer jährlichen Tournee durch die Arenen Deutschlands den Brückenschlag zwischen klassischer und populärer Musik und hat sich allen Anfeindungen und Bedenken der Anfangszeit zum Trotz zur erfolgreichsten Festivaltournee Europas entwickelt.

Zum Geburtstagsfest trafen sich dieses Jahr wieder eine stilistisch außergewöhnliche Mischung an Künstlern, die ihre größten Hits in Begleitung des Antwerp Philharmonic Orchestras unter der Leitung der Brasilianerin Alexandra Arrieche präsentierte.

Mit an Board waren im Jubiläumsjahr John Miles, der mit seinem Hit „Music (was my first love)“ seit Anbeginn die heimliche Hymne der Night of the Proms beisteuerte und jedes Jahr mit einem außergewöhnlichen Coversong das Publikum im Sturm erobert. 2018 coverte er von der amerikanischen Hard Rock Band Van Halen, deren Titel Jump.

Bryan Ferry erzielte mit seiner Gruppe Roxy Music Anfang der 1970er Jahre sensationelle Erfolge und hat sich in kürzester Zeit seinen Platz als einer der bekanntesten und innovativsten Sänger und Texter der Popmusik gesichert. Hits wie „Slave to love“ oder „More than this“ gehören noch heute zum ständigen Radiorepertoire deutscher Sender.

Er musste „nur noch kurz die Welt retten” und ist „keine Maschine”, sondern „immer noch Mensch”. Seit Tim Bendzko2011 die deutsche Popszene im Sturm eroberte, gibt es für ihn kein Halten mehr. Jetzt stellte er seine Songs in sinfonischem Gewand bei der Proms vor.

Milow betrat die deutsche Szene 2007 mit seinem Hit „You don´t know“ und konnte sich 35 Wochen in den Charts festsetzen bevor er mit „Ayo Technology“ 2008 den Radio Ohrwurm des Jahres lieferte und so seinen internationalen Durchbruch feierte. Kaum jemand ist so häufig auf Konzert-Bühnen zu erleben wie Milow, ein Garant für Gold- und Platinauszeichnungen.

Mit den Pointer Sisters konnte der Veranstalter den Inbegriff von Ladypower für die Show gewinnen. Nachdem die drei US-Ladies bereits 2002 bei der Night of the Proms das Publikum zu Jubelstürmen verleiteten, durften sich die Besucher auch dieses Jahr auf einen Energiestoß der besonderen Art erfreuen. Disco Klassiker wie „I’m so excited“ oder Hits wie „Fire“ und „Jump (for my love)“ gehören heute noch auf jede gute Partyplaylist.

Klassiksolist 2018 war Petrit Ceku an der klassischen Gitarre, ein kosovarischer Musiker, der von dem Gitarrenkritiker Colin Cooper als „aussergewöhnlich begabter Solist“ gelobt wurde, ist Preisträger zahlreicher renommierter internationaler Gitarrenwettbewerbe, darunter die „Parkening International Guitar Competition“ in Malibu (USA), die „Schadt String Competition“ in Allentown (USA), die „International Guitar Competition Maurizio Biasini“ in Bologna (Italien) und die „International Guitar Competition Michele Pittaluga“ in Alessandria (Italien).

Quelle: NotP

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