‘Predator: Upgrade’ – Film-Review und Gewinnspiel

© 2018 Twentieth Century Fox

 

Reboots und Fortsetzungen scheinen heutzutage am laufenden Band produziert zu werden, während zumindest vor einigen Jahren die Qualität in regelmäßigen Abständen auf der Strecke blieb. Insbesondere Kult-Werke aus dem Bereich Horror und Science-Fiction schienen nicht sicher vor einer neuen Generation an Filmschaffenden zu sein, die zwar die Zutaten, aber offensichtlich das Rezept für eine gelungene Umsetzung nicht kannten.

Zum Glück gab es inzwischen ein Umdenken. Daher konnten sowohl filmisch, als auch erzähltechnisch relevante Streifen wie ‘Prometheus‘ oder ‘Mad Max‘ neue Zielgruppen erschließen, ohne alte Fans zu verschrecken. Insbesondere die erwähnten Titel schafften es, indem sie zwar Querverweise auf das Original boten, aber darauf verzichteten mit Comedy-Elementen die Handlung potentiell der Lächerlichkeit preiszugeben. Es ist nämlich durchaus eine Kunst Action mit Humor zu verbinden, ohne dem Publikum das Gefühl zu geben einen B-Movie anzusehen. Glücklicherweise beherrschen einige Regisseure diese Technik in Perfektion. Dazu gehört definitiv Shane Black (‘Kiss Kiss, Bang Bang‘, ‘Iron Man 3‘ usw.), der mit ‘Predator: Upgrade‘ seinen neuesten Clou gelandet hat.

© 2018 Twentieth Century Fox

Wie der Titel schon verrät, hat sich Black an eine neue Erzählung um die mit Dreadlocks behangenen Aliens mit ausgeprägtem Jagdtrieb gemacht. Einer von ihnen hat gleich zu Beginn des Films eine Bruchlandung mitten in Mexiko. Genaugenommen zufällig an der Stelle einer Observation einer US-Spezialeinheit, die ein kriminelles Kartell sprengen möchte. Dabei sterben leider nicht nur die bösen Jungs, sondern auch die gesamte Truppe des hoch dekorierten Scharfschützen Quinn McKenna (Boyd Holbrook), der als einziger das Massaker nach dem Absturz des Predators überlebt. Wie man es von solchen Szenarien gewohnt ist, versuchen die ihm vorgesetzten Behörden den Fall zu verschleiern, doch der Soldat weiß um eine findige Lösung, um nicht als Sündenbock herhalten zu müssen und gleichzeitig die Öffentlichkeit im Fall der Fälle über die Existenz der extraterrestrischen Killer zu informieren. So schickt er heimlich einen Teil der Ausrüstung des Aliens an seine eigene Adresse, bevor die Regierung ihn finden kann.

Der Plan geht jedoch gehörig schief, als McKennas autistischer und dabei hochbegabter Sohn Rory (Jacob Tremblay) das Paket im heimischen Keller findet und dabei aus Versehen einen Transponder aktiviert, der einem weiteren, durch ein Upgrade durch menschliche DNA (daher der Film-Titel) weitaus gefährlicheren Predator den Weg zur Erde weist. Im Chaos dieser Umstände schafft es Quinn inzwischen sich mit einem Haufen Ex-Soldaten samt Persönlichkeitsstörung aus einem Gefangenentransporter zu befreien und die Truppe vom Kampf gegen die Jäger aus dem All zu überzeugen. Nach kurzer Zeit stößt auch die Biologin Casey Bracket (Olivia Munn) hinzu, die ursprünglich der Regierung bei der Erforschung des in Mexiko abgestürzten Aliens helfen sollte und nun selbst vom Staat auf die Abschussliste gesetzt wurde. Zusammen versuchen sie nun sowohl den skrupellosen US-Behörden und als auch dem blutdurstigen Predator die Stirn zu bieten.

© 2018 Twentieth Century Fox

Dabei sorgt nicht nur die zu erwartende Action, die der Luft eine ordentliche Portion Blei zusetzt, sondern insbesondere der pointierte Humor für eine Menge Spaß. So fliegen einem in regelmäßigen Abständen angenehm politisch inkorrekte Witze um die Ohren, die zwar ab und zu Selbstzweck sind, aber dadurch der verrückten Söldnertruppe Sympathiepunkte bringen. Dabei werden aufmerksamen Zuschauern auch immer wieder Easter-Eggs zugeworfen, die der ohnehin selbstreferenziellen Atmosphäre eine weitere Ebene geben, auf der man merkt, dass Regisseur und Produktionsteam sich des Kultstatus der Reihe durchaus bewusst sind. In diesem Sinne ist ‘Predator: Upgrade‘ auch als Verneigung vor dem Original aus dem Jahr 1987 zu verstehen. In diesem spielte Shane Black im Übrigen sogar eine kleine Rolle, was den Kreis noch mehr zu schließen scheint.

Diese Herangehensweise merkt man außerdem an der Gestaltung der Kostüme und der Umgebung. Fast schon unüblich für aktuelle Releases, verzichtet man in diesem Fall auf ausschweifende CGI-Effekte und verlässt sich mehr auf reale Kostüme und Außenaufnahmen. Selbst der Predator selbst wird von einem Schauspieler in Ganzkörperanzug verkörpert und nicht nachträglich ins Bild eingefügt.

Daher kann man sowohl als Verfechter der alten Schule, als auch Fan moderner Action-Kost ins Kino gehen und das Spektakel sogar wahlweise in 3D genießen. Eins kann man dabei auf jeden Fall garantieren: Es lohnt sich!

 

Kinostart: Donnerstag, 13.09.2018

Dauer: 107 Minuten

FSK: ab 16 Jahren

© 2018 Twentieth Century Fox

Fotos: © 2018 Twentieth Century Fox

 

GEWINNSPIEL

Da wir so vielen Leuten wie möglich und in erster Linie unseren Lesern die Möglichkeit bieten wollen das Ganze auf der großen Leinwand genießen zu können, verlosen wir in Zusammenarbeit mit ‘20th Century Fox Deutschland‘ jeweils 5×2 Freikarten für das Kino-Event ‘Predator: Upgrade‘! Darüber hinaus können sich zwei der glücklichen Gewinner zusätzlich über einen stylischen Flaschenöffner im passenden Design zum Film und ein schönes Poster freuen! Was ihr dafür tun müsst?

  1. Hinterlasst ein Like auf unserer Facebook, und/oder Instagram-Seite (Ein Like bei beiden Accounts erhöht eure Chancen)
  2. Hinterlasst den Hashtag #UPGRADE unter dem jeweiligen Beitrag auf den Social Media-Accounts und markiert denjenigen, mit dem ihr gerne den Film im Kino sehen würdet

Das Gewinnspiel läuft bis Sonntag, den 16.09.2018 (20:00 Uhr). Die Gewinner werden anschließend per Los ermittelt

 

Teilnahmebedingungen

  1. Teilnahmeberechtigte

Teilnehmen kann jede(r) Volljährige, ausgenommen Mitarbeiter von 20th Century Fox Deutschland.

Eine Teilnahme über Gewinnspiel-Agenturen oder sonstige Dritte, die den Teilnehmer bei einer Vielzahl von Gewinnspielen anmelden, ist ausgeschlossen.

  1. Teilnahmemöglichkeiten

Eine Teilnahme ist nur über Facebook und Instagram möglich, indem die jeweilige Seite und der passende Beitrag mit einem Like versehen wird und ein Kommentar mit dem im Text angegebenen Hashtag, sowie einer Markierung erfolgt. Das Gewinnspiel erfolgt ohne Zusammenarbeit mit Facebook oder Instagram.

  1. Teilnahmeschluss

Teilnahmeschluss ist der 16.09.2018 um 20:00 Uhr.

  1. Gewinnermittlung

Der Gewinner wird per Los ermittelt.

  1. Art der Gewinnbenachrichtigung

Der oder die Gewinner/in wird über eine persönliche Nachricht schriftlich kontaktiert.

  1. Veröffentlichung der Gewinner

Der Name des Gewinners wird nach seiner Ermittlung eventuell in anonymisierter Form veröffentlicht.

  1. Der Rechtsweg

Eine Barauszahlung der Gewinne ist ebenso wie der Rechtsweg nicht möglich.