Wiesn 2018

Das „Chaos Pendel“ von Hanspeter Maier ist „ein Fahrgeschäft für die jüngere Generation”, das den Adrenalinspiegel in Sekundenschnelle in die Höhe steigen lässt. Zwei Kabinen mit je acht Fahrgästen drehen sich wie ein Propeller im Kreis und um sich selbst. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 80 Kilometern pro Stunde kommen in 42 Metern Höhe völlig unterschiedliche und auch unerwartete schlangenartige Bewegungen zustande. Enorme Kräfte von 4,5 G wirken dabei auf die Gäste.

Genau so actionreich wie im gleichnamigen US-amerikanischen Science-Fiction-Film geht es auch bei Willy Kaisers mit seinem Überkopffahrgeschäft „Predator“ zu. An zwei hydraulisch hochfahrenden Masten sind zehn Gondeln montiert, der sich in variablem Tempo drehen. Bei Erreichen von 15 Metern Höhe dreht sich der Gondelkreis und überschlägt sich, bis die Fahrgäste schließlich kopfüber sind.

Ausgestattet mit „Moving Heads“, Nebelmaschine und moderner LED-Beleuchtung ist diese Wiesn-Neuheit mit seiner Lichtshow abends ein echter Hingucker. Als „Wellenflieger“ gleitet Peter Lechners nagelneues Karussell gen Himmel – bestückt mit aufwendiger LED-Beleuchtung, die im Einbruch der Dunkelheit den Wellenflieger perfekt in Szene setzt. Wer seinen Liebsten eine Freude bereiten möchte, kann ganz romantisch gemeinsam, vielleicht sogar Hand in Hand, Platz nehmen: neben Einzel- sind auch Zweier-Sitze am Karussell angebracht.

Das Dschungelbuch und insbesondere die Realityshow eines deutschen Fernsehsenders inspirierten Angelo Agtsch zur Wiesn-Neuheit „Dschungelcamp”. Es verspricht auf drei Etagen mit über 200 Metern Laufstrecke mit Hindernissen Abenteuer pur. Den Besucher erwarten nicht nur die neuesten Effekte, sondern auch einige „Dschungelprüfungen“.

Premiere im Museumszelt feiert der nostalgische Verkaufswagen „Alpenhaus“ von Willy Kinzler jun. aus dem Jahr 1954. Hier werden die süßen Leckereien mit historischen Geräten produziert: Gebrannte Mandeln und Nüsse von Hand gerührt im Kupferkessel, Zuckerwatte und Sahnekaramellbonbons, vor Ort nach einem alten Rezept gefertigt. Ebenso neu ist ein „Museumsstandl”, an dem exklusiv Nachdrucke von Oktoberfestplakaten der Jahre 1952 bis 2017 zum Preis von 12 Euro pro Plakat erworben werden können.

Die diesjährige Sonderausstellung im Museumszelt widmet sich dem „Gross-Schauunternehmers“ Carl Gabriel (1857-1931), einer Oktoberfest-Legende, bekannt für seine Völkerschauen und Innovationen wie das teufelsrad, die Steilwand und das Hippodrom. Ein Comeback nach zwei Jahren Pause feiert im Museumszelt das „Humoristische Velodrom“ mit seinen Scherzrädern. Erstmalig gibt es auch Gastplätze im Freien: Im gemütlichen Museumsgarten kann man dem Volksfesttreiben zusehen, dem Klang der Jahrmarktsorgeln lauschen und die Fahrten der alten Bulldogs und Zugmaschinen bestaunen.

Das Wiesn-Angebot Festbier und Kulinarisches In den 16 Festhallen mit zusammen rund 119.000 Sitzplätzen werden die  speziellen Oktoberfestbiere der sechs Münchner Großbrauereien (Augustiner, Hacker-Pschorr, Löwenbräu, Paulaner, Spaten und Staatliches Hofbräuhaus) mit einer Stammwürze von rund 13 Prozent ausgeschenkt. Dazu schmecken bayerische Schmankerl wie das klassische Brathendl, Radi (Rettich), Obatzda (angemachter Käse), Schweinswürstl oder Steckerlfisch. Eine Wiesn-Spezialität sind die Ochsen am Spieß in der Ochsenbraterei. Insgesamt laden 132 gastronomische Mittel- und Kleinbetriebe zum Feiern ein.

Bierpreis 2018: 10,70 Euro – 11,50 Euro (2017: 10,60 – 10,95 Euro) Alkoholfreies Bier ist zum gleichen Preis erhältlich.

Immer wieder rundherum 163 Fahr-, Schau- und Belustigungsgeschäfte stehen für die Gaudi auf der Wiesn bereit. Typisch für das Oktoberfest ist die besondere Mischung aus Hightech und Nostalgie. Neben spektakulären Großfahrgeschäften wie „Höllenblitz“ oder „Sky Fall“ finden sich Traditionsbetriebe, die nur noch auf dem Oktoberfest anzutreffen sind, zum Beispiel das „Teufelsrad“, die „Krinoline“ und die Wiesn-Institution Varieté Schichtl. Rund 90 Prozent der Schaustellerbetriebe haben ihre Wurzeln im 19. Jahrhundert; dazu gehören unter anderem die Schiffschaukeln, Rutschbahnen und Irrgärten.

Quelle:Presseamt München

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